Ein Kreuzweg in letzter Abstraktion

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Kreuzwegstationen umgeben sein Bild in der Mitte der Türe

14 Leidensstationen münden in der 15. Station in die Auferstehungshoffnung.

Drei Gestaltungselemente tragen die Komposition:

An den Stationen entlang sieht man die symbolhafte, auf die notwendigsten Zeichen reduzierte Komposition als eine Möglichkeit der Kreuzweggestaltung in unserer Zeit.

1. Station

Jesus - Senkrechte in rot - hoch aufgerichtet steht er vor Pilatus, dem Mächtigen der Welt, den Schuldspruch entgegennehmend.

2. Station

Der Kreuzesbalken - auf seine Schultern gelegt - drückt den Körper nieder. Der ohne Schuld trägt das Kreuz freiwillig für uns.

3. Station

Das Kreuz lastet schwer. Der König - er strauchelt, fällt zum erstenmal.

4. Station

Begegnung mit Maria, seiner Mutter. Atemholen durch gegenseitiges Mitleiden und Trösten.

5. Station

Simon von Cyrene - zur Nachfolge gezwungen - neigt sich wie Jesus unter der Kreuzeslast.

6. Station

Begegnung mit Veronika. Ihr Tuch - den Schweiß des Entkräfteten aufnehmend - schafft kurze Erleichterung.

7. Station

Der nächste Sturz - noch tiefer.

8. Station

Eine letzte Begegnung. Seine Jüngerinnen begleiten ihn auf seinem Kreuzweg - Nachfolge wahrnehmend.

9. Station

Der Körper niedergebeugt zur Erde - sein tiefster Fall.

10. Station

Von Soldaten in die Senkrechte gebracht und seiner Kleider beraubt. Nackt und wehrlos steht er da, der König, dem Spott preisgegeben.

11. Station

Jesus wird an's Kreuz genagelt.

12. Station

Hoch ragt das Kreuz mit dem ohnmächtigen König der Juden. "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?"

13. Station

Rot gewandelt in violett, Trauer und Verzweiflung. Der König gestorben für uns, von den Frauen vom Kreuz heruntergenommen.

14. Station

Sein Leichnam - hineingelegt in die Gruft. Endstation? Wir wissen von Verwandlung und Auferstehung.

15. Station

Hoffnung gegen jede Hoffnung setzt sich durch. Neues Leben kündet sich an.


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